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Kostümfundus

Der Kostümfundus des ATRIUM besteht seit 1986 und umfasst inzwischen weit über 3.000 Kostüme, diverse Einzelteile und Accessoires. 



Der Fundus umfasst Kostüme für Erwachsene und auch für Kinder aus folgenden Epochen: Antike, Mittelalter, Renaissance, Barock / Rokoko, Empire, Biedermeier, Jahrhundertwende, Zwanziger Jahre, Nachkriegszeit, Siebziger Jahre, Jetztzeit. Außerdem beherbergt er auch Kostüme aus anderen Kulturkreisen (China, Japan, Nordafrika, Balkan etc.) sowie Uniformen, Berufskleidung, Brautkleider, diverse Perücken und Hüte.

Der Fundus steht berlinweit allen Schulen zur Verfügung, die gegen eine geringe Gebühr (für die Reinigung und Instandhaltung) die Kostüme für ihre Theaterarbeit ausleihen können. Für Aufführungen können auch Kirchengemeinden, Kindertagesstätten oder Jugendtheatergruppen den Fundus nutzen. Private Ausleihe ist allerdings nicht möglich. 
Ein wichtiger Teil der Arbeit im Fundus ist, die Kostüme so gut wie möglich instand zuhalten. Ein weiterer Teil der Arbeit besteht darin, neue Kostüme für Theaterproduktionen anzufertigen.

Die Öffnungszeiten des Fundus: 


In diesen Zeiten können Sie sowohl telefonische Absprachen und Vorbestellungen, als auch die Ausleihe und Rückgabe der Kostüme tätigen

Dienstag 10:00 – 14:00 Uhr

Mittwoch 14:30 – 16:30 Uhr

Donnerstag 17:00 – 20:00 Uhr

Freitag 12:00 – 15:00 Uhr 


Für alle Fragen und zur Voranmeldung steht Frau Holzapfel-Greven
auch gerne telefonisch unter 0 30 • 4 03 82 96 – 32 
zu den angegebenen Zeiten zur Verfügung. (fundus@atrium-berlin.de).

Event-Archiv

Aufführungen 2017
Der kleine Prinz - nach Antoine de Saint-Exupéry gespielt von den Einsteigern der Jugendtheatergruppe KUNSTSPIEL 22. - 24.02.2018

Ein kleiner Blondschopf, der irgendwo in den Weiten des Universums einen winzigen Planeten mit drei Vulkanen und einer Rose bewohnt, macht sich von Neugierde getrieben auf die Reise durch
das Weltall. Er beamt sich von Planet zu Planet, begegnet dabei allerhand eigenartig egoistischen Charakteren, bis er letztendlich auf der Erde in der Wüste landet und hofft, dort einen wahren Freund
zu finden. Es ist eine Reise, die den Lebenslauf eines jeden in unserer Gesellschaft lebenden Menschen beschreiben könnte. Wir werden alle einmal aus dem Paradiesgarten unserer Kindheit vertrieben und
ziehen hinaus in die weite Welt – das Leben der Erwachsenen. Doch werden wir in Abständen immer wieder von der Sehnsucht nach unseren Kindertagen heimgesucht.

Eintritt: € 5/ erm. € 3 | Kartentelefon: 030 – 403 82 96 0 | e-mail: sekretariat@atrium-berlin.de

PREMIERE  22.02.2018 um 19.30 Uhr  |  Aufführungen  23. & 24.02.2018 um 19.30 Uhr
Aufführungsort: ATRIUM Jugendkunstschule |  Senftenberger Ring 97  |  13435 Berlin

Die Theatergruppe „DramArt“ inszeniert Eugène Ionescos NASHÖRNER am 11./12./13.3.2017

“…ich habe mich daran erinnert, wie mir im Laufe meines Lebens immer wieder das auffiel, was man vielleicht als den Strom der öffentlichen Meinung bezeichnen könnte, das plötzliche Aufkommen einer Meinung, ihre Ansteckungskraft, die der einer echten Epidemie nicht nachsteht. Die Leute lassen sich plötzlich von einer neuen Religion, einer Doktrin, einem Fanatismus mitreißen… Man wird dann zum Zeugen einer wirklichen geistigen Mutation.”
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Ionesco, 1960
Die Welt als Monster. Wie kommen wir so weit oder wo müssen wir sein, damit die Welt so aussieht? Ionescos Geschichte scheint unserem Alltag gar nicht so fern und doch sind wir froh, dass es für diese Art Welt noch einer Bühne bedarf. Nashörner ist ein Theaterabend, der an unserer Gegenwart nagt, dem allgegenwärtigen Hang zum Konformismus übers Gesicht leckt und einem überlegenen Individualismus vor die Füße spuckt. Die Absurdität des menschlichen Daseins nimmt 2017 ganz neue Gestalt an.
7 Spieler, 13 Rollen und eine geballte Ladung…ja, was eigentlich? Schleichende Veränderung, die Metamorphose anderer, Loyalität, Liebe und Ausschluss, Angst und Widerstand. All dies präsentiert in verdaulichen Happen auf dem schmalen Grad zwischen deliziös und ungenießbar. Eine Inszenierung, die vielerlei Alltägliches infrage stellt und in manchen Teilen zu einer a-funktionalen Sympathie mit dem Absurden führt und so auch schnell klar macht, dass Savoirvivre für Ionesco nichts mit gutem Benehmen zu tun hat.

„Das Camp der besonderen Kinder“: Aufführung der Theaterwerkstatt 1 von Annette Krüger am 28.4.2017 um 17.30 Uhr

11 ganz besondere Kinder besuchen in den Sommerferien ein Camp in England.
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Eigentlich wollen sie reiten und eben Ferien machen. Doch irgendetwas stimmt nicht mit dem neuen Hausmeister. Nicht nur die Kinder, auch die Leiterin des Camps und die Erzieherinnen geraten in eine Zeitmaschine: eine turbulente und rätselhafte Reise beginnt. Auch in diesem Jahr haben die Kinder der Theaterwerkstatt ihr Stück selbst entwickelt und freuen sich auf ein zahlreiches Publikum!

FSJK-Wahlpflichtseminar Tanz-Theater-Musik vom 13.2.-18.2.2017 zum Thema: SCHNiTTE.THEATER.TANZ.MUSIK.FILM

Es geht um die Künste Theater, Tanz und Musik, die sich gezielt hinsichtlich des Kulturphänomens „Film“ positionieren und Anleihen aus dem Film bzw.
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Kommentare über den Film zum Thema haben, weniger also um den bloßen technischen Einsatz des Mediums (im Sinne von Videoprojektionen auf der Bühne). Die Korrespondenzen zwischen den Künsten und Film sind in der Gegenwart lebendiger denn je. In den letzten Jahren lässt sich ein Trend beobachten, dass der Film deutlich Einzug in Kunst und Inszenierungen hält. So werden bekannte Filmvorlagen anstelle von dramatischen oder epischen Textvorlagen adaptiert oder aufgegriffen, wobei die Bandbreite von Zitaten und Anspielungen auf Filme bzw. deren Rezeptionsgeschichte bis zur Anlehnung an Kultfilme in gegenwärtigen Inszenierungen reicht. Kompositionsmittel aus dem Filmschnitt-/Montage-Bereich werden anstelle klassischer dramaturgischer Gestaltung genutzt (z.B. kurze „Cuts“ anstelle von ausführlicher Figurenentwicklung) und Formen wie Zeitlupe, Rewind, Fastforward als Verfremdungstechniken eingesetzt; zudem wird die Live-Darstellung mit eingespieltem Filmmaterial konfrontiert.

Unter der künstlersichen Leitung von Aaron Grahovac wurden Musik- und Klanggebilde unter dem Einfluss von Film und Bewegung erprobt und entwickelt. Silke Gerhardt hat sich mit den Freiwilligen mit dem Thema „Tanz und Film“ auseinandergesetzt. Die Bewegungs- und Ausdrucksmöglichkeiten des eigenen Körpers wurden erforscht und eine eigene experimentelle Tanz-Theater-Choreografie wurde unter Einbezug von Film und Fotografie entwickelt. Unter der Leitung von Katja Rosin sind Film und Theater miteinander verschmolzen, ein eigenes Stück wurde von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern gemeinsam entwickelt und aufgeführt.

TrotzTdem! Tanztheater Lysistrate im ATRIUM am 3.3.2017

Inspiration zu dieser Produktion waren die Geschehnisse um die Widerstandsgruppe „Weiße Rose“. mehr
Die Beschäftigung mit der Geschichte der Geschwister Sophie und Hans Scholl haben das Ensemble tief berührt. In Zeiten in denen Ausländerfeindlichkeit, Flüchtlingsströme, Mobbing zum gesellschaftlichen Alltag gehören, haben sich die Tänzerinnen und Tänzer die Auseinandersetzung um den Widerstand und die für sie damit verbundenen Themen sehr schnell zu ihrer eigenen Sache gemacht; eine Sache die sie bewegt, aufwühlt…
Motive wie Vertrauen, Zusammenhalt, Mut, Zuneigung  sowie Macht, Ausgrenzung, Angst finden ihre körperliche Entsprechung. Entstanden ist eine Inszenierung, in der sich Lysistrate auf den Weg macht mit Mitteln des Tanzes seine eigene Definition des Begriffes Widerstand zu finden.Das Stück eignet sich für Schüler ab Klasse 7 und ist neben DS auch für Geschichte und Politik geeignet. Besetzung Johanna Beste, Carla Dietrich, Bela Dietrich, Berit Dose, Hannah Frost, Florentine Fuhrmann, Clara Helene Gerhardt, Tamina Herbst, Mireja Jordt, Greta Klötzer, Emelie Köhn, Isa Tabea Köpp, Hannah Kurek, Anna Ludwig, Anne Luise Möller, Chantal Nebel, Julius Arne Papenfuß, Anna-Lena Raab, Nele Roggow, Merle Thiel, Anne-Sophie Wermann, Anna Vojik, Golo von Engelhardt, Maike WolffInszenierung Silke Gerhardt
Technik: Ann Charloth Kuhfahl, Benjamin Stahnke

K3-THEATER-TAGE - 17.01. - 19.01.2017 Thema: „SCHNiTTE-THEATER.TANZ.MUSIK.KUNST.FILM“

Die alljährlichen K3-Tage der Bettina-von-Arnim-Schule holen die jugendliche Kunstszene ins ATRIUM. Unter dem Motto „Kunst.Film“ werden die Schüler mit Theater, Tanz, Bildenden Künsten, Musik, Sport und in der Arbeit mit Medien kreativ. Nach drei Tagen künstlerischen Schaffens gibt es eine Präsentation der Arbeitsergebnisse.
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Es geht um die Künste Theater, Tanz, Kunst und Musik, die sich gezielt hinsichtlich des Kulturphänomens „Film“ positionieren und Anleihen aus dem Film bzw. Kommentare über den Film zum Thema haben, weniger also um den bloßen technischen Einsatz des Mediums (im Sinne von Videoprojektionen auf der Bühne). Die Korrespondenzen zwischen den Künsten und Film sind in der Gegenwart lebendiger denn je. In den letzten Jahren lässt sich ein Trend beobachten, dass der Film deutlich Einzug in Kunst und Inszenierungen hält. So werden bekannte Filmvorlagen anstelle von dramatischen oder epischen Textvorlagen adaptiert oder aufgegriffen, wobei die Bandbreite von Zitaten und Anspielungen auf Filme bzw. deren Rezeptionsgeschichte bis zur Anlehnung an Kultfilme in gegenwärtigen Inszenierungen reicht; Kompositionsmittel aus dem Filmschnitt-/ Montage-Bereich werden anstelle klassischer dramaturgischer Gestaltung genutzt (z.B. kurze „Cuts“ anstelle von ausführlicher Figurenentwicklung) und Formen wie Zeitlupe, Rewind, Fastforward als Verfremdungstechniken eingesetzt; zudem wird die Live-Darstellung mit eingespieltem Filmmaterial konfrontiert.

WeihnachtsREHWÜ 007 - Weihnachtliches Tanz-Spektakel mit der Lizenz zum Glitzern 9.-17.12.2016

Die erfolgreichste Rehwü Deutschlands kehrt zurück auf die Bühne! Im 007ten Jahr in Folge bleibt kein weihnachtlicher Wunsch offen. Eine 90-minütige Winterreise mit Tanz, Schnee, Geschenken und den schönsten Beinen des Märkischen Viertels.
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Unter der Schirmherrschaft vom Weihnachtsmann!
Choreographie: Volker Eisenach
Choreographie-Assistenz: Monika Magdalena Lis
Die „WeihnachtsREHWÜ“ ist eine Kooperation der Faster-Than-Light-Dance-Company und der Jugendkunstschule ATRIUM.

Raumvermietung

Das ATRIUM ist ein hervorragend geeigneter Ort für Fortbildungen und Fachtagungen. In den architektonisch reizvollen Räumen des ATRIUM finden deshalb regelmäßig künstlerische Förderseminare, Fachtagungen und auch Messen statt.


Für Aufführungen, Präsentationen, Tagungen, Seminare bieten unsere Räumlichkeiten sehr flexible Möglichkeiten: bis zu 6 Mehrzweckräume (Probenräume, Seminarräume) stehen für Gruppen von 10 bis 40 Personen zur Verfügung. Tagungsequipment ist vorhanden. Die Studiobühne eignet sich für Aufführungen und Präsentationen aller Art, für Vorträge und für Seminararbeit im Plenum, sie fast bis zu 100 Personen. Die technische Ausstattung umfasst eine Beleuchtungsanlage, Tonanlage mit Funk- und Kabelmikrofonen, Beamer, Theaterwürfel, Stellwände u.v.m. Beleuchtet und beschallt? Durch unsere Techniker selbst, die ihren Service gegen ein Honorar anbieten, kann die Studiobühne beleuchtet und beschallt werden. Ggf. können Ihre Techniker nach einer Einführung durch unser technisches Personal die Veranstaltung selbst betreuen. Studiobühne und einige Mehrzweckräume sind im Erdgeschoss und für Rollstuhlfahrende zu erreichen.
Hinweis: Eine Nutzung der Räume für private Zwecke oder kostenpflichtige Angebote (außer für Kinder-/ Jugendtheater) ist nicht möglich.

Praktikumsangebote und FSJ-Kultur

Hast du Lust hinter die Kulissen des ATRIUM zu schauen? Hast du Lust, in die vielfältigen Bereiche zu schauen, die wir Künstlerisch-Interessierten bieten? Dann hast Du zwei Möglichkeiten: Bewerbe Dich für ein Praktikum – auch Schülerpraktikum – in unserem Haus oder sende Initiativbewerbung für ein FSJK an die Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung e.V..

Was ist das ATRIUM?

Das ATRIUM ist eine kommunale Jugendkunstschule des Bezirkes Reinickendorf. 

Es bietet Kindern und Jugendlichen vielfältige Möglichkeiten, Ausdrucks- und Gestaltungsinteressen zu verwirklichen. Sie können an Projekten, Kursen und Werkstätten teilnehmen, Theateraufführungen, Lesungen und Ausstellungen besuchen und die Ergebnisse ihrer künstlerischen Arbeit präsentieren. Neben Elternhaus und Schule ist das ATRIUM also eine künstlerische Angebotsschule. Mit vielen Schulen, besonders Schulen des MVs, wie der Bettina-von-Arnim-Schule, dem Thomas-Mann-Gymnasium und dem Hannah-Höch-Campus gibt es enge aktive Kooperationen in regelmäßigen Projekten. So finden z. B. in den Werkstätten des ATRIUM wöchentlich die »Hannah-Höch-Ateliers« statt. Dort arbeiten ca. 85 Schüler/-innen unter professioneller künstlerischer Anleitung in zehn Werkstätten verschiedener künstlerischer Disziplinen an einem gemeinsamen Thema. Zwei Mal jährlich kommen ca. 200 Grundschulkinder zu den »Literarischen Vormittagen« ins ATRIUM. Als Ausrichter und Ort für die künstlerischen Werkstätten der jährlichen »Reinickendorfer Musischen Tage – Kunst- und Musikwerkstätten « im Frühjahr und der berlinweiten künstlerischen Werkstätten »Kunst Werkstatt Experiment« im Herbst hat sich das ATRIUM landesweit bekannt gemacht.

Das Kreativcafé ist auch in diesem Jahr wieder im Programm und richtet sich mit offenen Mitmachangeboten insbesondere an die ganz jungen Kreativen. Hier gibt es montags, dienstags und donnerstags neue Angebote.

Die Jugendkunstschule ATRIUM bietet für dich (Alter 6 – 26 Jahren) von Montag bis Freitag am Nachmittag und Abend Kurse und Ateliers in den Bereichen Kunst, Medien, Literatur, Theater und Tanz an. Künstler/-innen, Designer/-innen, Theatermacher/-innen und Tänzer/-innen und andere Kursleiter/-innen begleiten und fördern dich in den verschiedenen Kursen ein halbes oder ein Jahr lang, gerne auch länger. Für ein Halbjahr zahlst du 45 Euro Materialgeld. Schaue dir unseren Kursplan an und melde dich einfach.

Im Rahmen unserer Klassenprojekte können Sie Ihren Klassenraum gegen eine künstlerische Werkstatt austauschen. Klassenprojekte sind sowohl als Wandertagsangebote als auch innerhalb des Jahrgangs übergreifenden Lernens (JÜL) oder eingebunden in Schulprojekte buchbar. An den jeweiligen Curricula orientiert, bieten unsere Klassenprojekte Ihren Schülern/-innen handlungsorientierte Kurse. Von künstlerischen Fachkräften angeleitet, können Ihre Schüler/-innen in verschiedenen künstlerischen Bereichen – Bildende Kunst, neue Medien, Theater, Tanz und Literatur – aktiv werden. Künstlerische Techniken können erlernt und ausprobiert werden, die im Schulalltag gar nicht oder meist nur umständlich organisiert werden können, aber häufig lt. Rahmenlehrplan gefordert werden. Für eine thematische Einbindung oder Fortsetzung der Inhalte im Regelunterricht bieten wir an, im Vorfeld entsprechende Absprachen mit den Projektleiterinnen und Projektleitern zu treffen. In den Klassenprojekten werden Schülern/ -innen nicht nur Möglichkeiten geboten, mit Kunst in Kontakt zu kommen, sondern auch mit Künstlern/-innen.

Als kommunale Einrichtung des Bezirkes Reinickendorf erheben wir nur sehr geringe Material kosten, welche pro Projekt 1,50 Euro je Schüler/-in betragen.