Internationale Projekte
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Deutsch-Amerikanisch- Jüdischer Austausch 2004

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Deutsch-Amerikanisch-Jüdisches
Austauschprojekt 2004

Im August 2004 wurde die Bettina-von-Arnim-Oberschule von einer amerikanischen Austauschgruppe besucht. Unter dem Titel "Berlin City-Portrait" veranstaltete das benachbarte ATRIUM an drei aufeinander folgenden Tagen Kurse für die Gruppe. Die Ergebnisse sind auf unserer Sonderseite zum Austausch zu sehen.


Bewegte Begegnungen

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Bewegte Begegnungen vom
26. Juni – 4. Juli 2004

Vom 26. Juni bis zum 4. Juli 2004 führte die Jugendkunstschule ATRIUM unter dem Titel "Bewegte Begegnungen" eine internationale Begegnung mit dem Schwerpunkt Tanz durch. Unterstützt durch den Partnerschaftsverein Reinickendorf und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend nahmen an dem Treffen 32 Jugendliche aus Breslau (Polen), Antony (Frankreich), Amersfort (Holland), Prag (Tschechien) und aus Berlin teil.

Zu George Gershwins Werk "Rhapsody in blue" erarbeitete der Choreograph Volker Eisenach mit der multinationalen Gruppe eine Tanzaufführung, die am 3.Juli im Theaterstudio des Atriums aufgeführt wurde. Gleichzeitig fotografierten und filmten die Jugendlichen die Proben sowie das Treffen selbst und präsentierten die Ergebnisse in einer kleinen Ausstellung "Bewegte Bilder".

Während der Woche fand auch ein kulturelles Begleitprogramm statt. Dazu gehörte neben der Gelegenheit, die Hauptstadt kennenzulernen auch ein Empfang bei der Bezirksbürgermeisterin Marlies Wanjura im Reinickendorfer Rathaus. Durch die gemeinsame Unterbringung im "Fuchsbau" in Berlin-Reinickendorf gab es immer wieder Gelegenheiten, die Kontakte zwischen den Beteiligten zu vertiefen.


China meets Germany

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Bereits zum 3. Mal fanden in den Sommerferien die Deutsch-Chinesischen Jugendtage in Berlin statt. Mit Unterstützung des BMFSFJ und der Bundesvereinigung Kulturelle Jugendbildung organisierte das ATRIUM neben einer Deutsch-Chinesischen Tanzgruppe auch eine Malerei- sowie Fotogruppe, die einerseits mit der Digitalkamera die Stadt erkundete, andererseits am Computer mittels digitaler Bildbearbeitung eigene Berlin-Postkarten herstellte. Klappte die Verständigung bei den Prozessen am Rechner relativ zügig, war die Verständigung zwischen den Jugendlichen sonst nur über die Dolmetscher möglich.

Die Arbeitsergebnisse der über 300 chinesischen Kinder und Jugendlichen, zumeist vollständige Tanz- oder Musikgruppen, sowie der deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden im FEZ Wuhlheide, auf der Museumsinsel und im Kulturforum präsentiert. Die zentrale Abschlußveranstaltung fand auch dieses Jahr wieder unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit im Haus des Rundfunks statt. Der Verein FIAKE, der sich für den kulturellen Austauchs zwischen China und Deutschland einsetzt, plant die Fortsetzung der Begegnungen und ist daran interessiert auch bildnerische Ergebnisse von Schülerinnen und Schülern in Peking vorzustellen.


Teddy's Reise "Willkommen in Europa!"

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Zu Pfingsten hat sich die Schreibwerkstatt-AG der Jugendkunstschule Atrium, Berlin-Reinickendorf, auf den Weg gemacht ins Seebad Mielno in Polen, um die Kinder der dortigen Grundschule persönlich in der EU willkommen zu heißen. Die Gruppe unter der Leitung von Eva Pitsch-Schweikert und Anne Vorwerk wurde herzlich aufgenommen und verlebte drei unvergessliche Tage. Den Auftakt machte ein Theaterstück über Teddy Hänschens Abenteuer in Mielno, verfasst und einstudiert von den polnischen Schülern mit Beiträgen der Berliner Kinder. Das Atrium hatte Teddybär Hänschen im Jahr 2001 auf seine zweijährige Reise um die Welt geschickt. Als Botschafter der Berliner Kinder besuchte Hänschen insgesamt neun Schulen in Australien, Südafrika, Ecuador, USA, Frankreich, England, Schweden, Finnland und Polen. Die Schule in Mielno war Hänschens letzte Station vor der Heimkehr im Jahr 2003.

In den drei Tagen gab es auch gemeinsame Spiele und Sport am Strand, einen Ausflug nach Kolberg mit anschließender Schifffahrt, eine Malaktion und ökologischen Unterricht. Die polnischen Kinder übten Deutsch und die Berliner Kinder lernten eifrig Polnisch. Höhepunkt der Begegnung: Alle zusammen pflanzten ein Bäumchen auf dem Schulhof als Zeichen des lebendigen deutsch-polnischen Jugendaustauschs. Der Abschied kam zu früh, er fiel den kleinen Europäern sichtlich schwer. Ein Trost: Die Schüler wechselten Adressen und Geschenke und versprachen sich: Dowidzenia - auf Wiedersehen 2005, dann im Atrium!

Die Reise war ein Beitrag zur Berliner Europawoche 2004 und wurde vom Deutsch - Polnischen - Jugendwerk in der Aktion “Europäischer Frühling - wir wachsen zusammen" gefördert. Die Schüler aus Mielno waren vor einem Jahr zu Gast im Atrium. Sie hatten damals Teddys Heimat kennen lernen wollen. Die seinerzeit geschlossenen Freundschaften wurden jetzt vertieft.


Die Jugendkunstschule Atrium versteht sich als Schnittstelle zwischen Schule und Jugendarbeit und führt daher seit langem Kooperationen mit Schulen - auch bei inter-nationalen Projekten - durch. Im letzten Jahr hat sie drei deutsch-französische Austauschprogramme realisiert. Jugendliche sollen hier die Chance erhalten, ihren künst-lerischen Interessen zu folgen, dabei neue Methoden und Fertigkeiten zu erlernen und sich zugleich in einem neuen Umfeld erleben zu können. Die Begegnung mit den Schülerinnen und Schülern aus Martinique wird zusammen mit den Schülerinnen und Schülern der Bettina-von-Arnim-Oberschule durchgeführt. Auf deutscher Seite nehmen zwei Pädagogen teil, auf französischer Seite zwei Animateurinnen. Alle Teil-nehmerinnen und Teilnehmer können zumindest etwas Englisch. Es soll aber die Verständigung in französischer Sprache gefördert werden, da einige deutsche Jugendliche Französisch umgangssprachlich beherrschen. Zusätzlich sind zwei Schülerinnen mit französischem Sprachschwer-punkt esonders in den Phasen der Einführung in die Fotografie und bei Besichtigungen sowie Stadtführungen als Sprachmittler tätig geworden. Die Fotoprojekte - "Rhythmus der Großstadt" und "Gesichter des Paradieses" - im Rahmen des Austausches geben den französischen und deutschen Jugendlichen die Gelegenheit, sich durch die gemeinsame künstlerische Arbeit an einer Erkundung (Berlin/Martinique) kennen-zulernen. Die fotografische Spurensuche im Rahmen der Themenvorgabe führt die Jugendlichen gemeinsam durch den jeweiligen Ort und schafft zwischen beiden Jugendgruppen und den einzelnen Teilnehmerinnen und Teilnehmern Nähe, die sich auch durch das gegenseitige Helfen bei den Aufnahmen und im Labor entwickelt. Im Gespräch, in der gemeinsamen Arbeit am Projekt sollen kulturelle Unterschiede festgestellt und als Variationen von persönlicher und gesellschaftlicher Ausdrucksfähigkeit begriffen werden, die im historisch gewachsenen Umfeld entstanden ist. Toleranz gegenüber anderen Sichtweisen soll im Gespräch über die Auswahl der Motive und die Gestaltung der abschließenden Ausstellung entwickelt werden.

Gruppenbegegnung mit Martinique

Die Jugendkunstschule Atrium versteht sich als Schnittstelle zwischen Schule und Jugendarbeit und führt daher seit langem Kooperationen mit Schulen - auch bei inter-nationalen Projekten - durch. Im letzten Jahr hat sie drei deutsch-französische Austauschprogramme realisiert. Jugendliche sollen hier die Chance erhalten, ihren künst-lerischen Interessen zu folgen, dabei neue Methoden und Fertigkeiten zu erlernen und sich zugleich in einem neuen Umfeld erleben zu können.

Die Begegnung mit den Schülerinnen und Schülern aus Martinique wird zusammen mit den Schülerinnen und Schülern der Bettina-von-Arnim-Oberschule durchgeführt. Auf deutscher Seite nehmen zwei Pädagogen teil, auf französischer Seite zwei Animateurinnen. Alle Teil-nehmerinnen und Teilnehmer können zumindest etwas Englisch. Es soll aber die Verständigung in französischer Sprache gefördert werden, da einige deutsche Jugendliche Französisch umgangssprachlich beherrschen. Zusätzlich sind zwei Schülerinnen mit französischem Sprachschwer-punkt esonders in den Phasen der Einführung in die Fotografie und bei Besichtigungen sowie Stadtführungen als Sprachmittler tätig geworden.

Gruppenbild Die Fotoprojekte - "Rhythmus der Großstadt" und "Gesichter des Paradieses" - im Rahmen des Austausches geben den französischen und deutschen Jugendlichen die Gelegenheit, sich durch die gemeinsame künstlerische Arbeit an einer Erkundung (Berlin/Martinique) kennen-zulernen. Die fotografische Spurensuche im Rahmen der Themenvorgabe führt die Jugendlichen gemeinsam durch den jeweiligen Ort und schafft zwischen beiden Jugendgruppen und den einzelnen Teilnehmerinnen und Teilnehmern Nähe, die sich auch durch das gegenseitige Helfen bei den Aufnahmen und im Labor entwickelt. Im Gespräch, in der gemeinsamen Arbeit am Projekt sollen kulturelle Unterschiede festgestellt und als Variationen von persönlicher und gesellschaftlicher Ausdrucksfähigkeit begriffen werden, die im historisch gewachsenen Umfeld entstanden ist. Toleranz gegenüber anderen Sichtweisen soll im Gespräch über die Auswahl der Motive und die Gestaltung der abschließenden Ausstellung entwickelt werden.


Deutsch- Polnischer Tanzaustausch

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Am 2. April begann der deutsch-polnische Tanzaustausch. Auf dem Breslauer Bahnhof wurde die deutsche Gruppe, bestehend aus elf Teilnehmern, von Magda, einer jungen Frau, die die kommenden Tage für uns dolmetschen sollte, abgeholt. Erleichtert stellten wir fest, dass die Jugendkunstschule direkt beim Bahnhof lag, wir dort sogar unterkommen sollten. Unsere Räume befanden sich im obersten Stockwerk, gleich über den Kursräumen. Wir hatten Zeit zum Auspacken und durften anschließend die polnischen Schüler kennenlernen. Sie machten einen sehr aufgeschlossenen, netten Eindruck. Anschließend begannen die ersten Tanzübungen, während ringsum Fotos geschossen wurden. Vor allem die Arbeit im Fotolabor war anfangs wegen dem Zeitdruck - wir hatten fünf Nachmittage, um eine Ausstellung fertigzustellen - und Verständigungsproblemen etwas schwierig, doch konnten wir glücklicherweise diese Hindernisse bewältigen. Vorerst blieb aber wenig Zeit, um die nähere Umgebung zu beäugen.

Nach einigen gemeinsamen Mahlzeiten und Ausflügen mit unseren Gastgebern, bemerkten wir, wie sich das Band zwischen uns festigte, wie zum Teil verborgene Sprachkenntnisse sowie Gemeinsamkeiten und Sympathien entdeckt wurden.

Unsere Freizeit nutzten wir um zusammen Breslau zu entdecken. Gemeinsam ergründeten wir tagsüber u.a. die Innenstadt, dunkle Bergstollen, Burgruinen, kilometerlange Wanderwege an Abgründen entlang sowie ein herrliches Schloss mit dazugehörigem Museum und Garten, welches sich in Ksiaz befindet. Am Abend zeigten uns unsere neuen Freunde ihre Lieblingscafés oder besuchten mit uns Theater-aufführungen, die z.T. direkt in der Jugendkunstschule stattfanden. Als sich das Programm schließlich dem Ende neigte, wurden zuerst die Fotos ausgestellt, dann die einstudierte Choreographie dem Publikum vorgeführt.

Am 8. April machten wir uns in aller Früh zum Bahnhof auf, und nahmen dort von unseren Gastgebern Abschied.

Abgesehen von den rein technischen Kenntnissen, die ich gewonnen habe, kann ich persönlich gesehen, den Austausch als eine sehr wertvolle Erfahrung verbuchen. Ich habe auf beiden Seiten nette Menschen kennengelernt, mit denen ich mich heute noch in Kontakt befinde.

Am 2. April begann der deutsch-polnische Tanzaustausch. Auf dem Breslauer Bahnhof wurde die deutsche Gruppe, bestehend aus elf Teilnehmern, von Magda, einer jungen Frau, die die kommenden Tage für uns dolmetschen sollte, abgeholt. Erleichtert stellten wir fest, dass die Jugendkunstschule direkt beim Bahnhof lag, wir dort sogar unterkommen sollten. Unsere Räume befanden sich im obersten Stockwerk, gleich über den Kursräumen. Wir hatten Zeit zum Auspacken und durften anschließend die polnischen Schüler kennenlernen. Sie machten einen sehr aufgeschlossenen, netten Eindruck. Anschließend begannen die ersten Tanzübungen, während ringsum Fotos geschossen wurden. Vor allem die Arbeit im Fotolabor war anfangs wegen dem Zeitdruck - wir hatten fünf Nachmittage, um eine Ausstellung fertigzustellen - und Verständigungsproblemen etwas schwierig, doch konnten wir glücklicherweise diese Hindernisse bewältigen. Vorerst blieb aber wenig Zeit, um die nähere Umgebung zu beäugen. Nach einigen gemeinsamen Mahlzeiten und Ausflügen mit unseren Gastgebern, bemerkten wir, wie sich das Band zwischen uns festigte, wie zum Teil verborgene Sprachkenntnisse sowie Gemeinsamkeiten und Sympathien entdeckt wurden. Unsere Freizeit nutzten wir um zusammen Breslau zu entdecken. Gemeinsam ergründeten wir tagsüber u.a. die Innenstadt, dunkle Bergstollen, Burgruinen, kilometerlange Wanderwege an Abgründen entlang sowie ein herrliches Schloss mit dazugehörigem Museum und Garten, welches sich in Ksiaz befindet. Am Abend zeigten uns unsere neuen Freunde ihre Lieblingscafés oder besuchten mit uns Theater-aufführungen, die z.T. direkt in der Jugendkunstschule stattfanden. Als sich das Programm schließlich dem Ende neigte, wurden zuerst die Fotos ausgestellt, dann die einstudierte Choreographie dem Publikum vorgeführt.

Am 8. April machten wir uns in aller Früh zum Bahnhof auf, und nahmen dort von unseren Gastgebern Abschied.

Abgesehen von den rein technischen Kenntnissen, die ich gewonnen habe, kann ich persönlich gesehen, den Austausch als eine sehr wertvolle Erfahrung verbuchen. Ich habe auf beiden Seiten nette Menschen kennengelernt, mit denen ich mich heute noch in Kontakt befinde. Hung