Schreibwerkstatt
 
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"Die Straße, in der ich wohne"

Im Herbst 2005 schrieb "Der Tagesspiegel" einen Schreibwettbewerb zum Thema "Die Straße, in der ich wohne" aus. Ehrensache, dass die Schreibwerkstatt mit von der Partie war! Inzwischen stehen die Texte neben Straßengeschichten aus aller Welt im Internet unter  www.kinderstrasse.org. Wer sich auf den Straßen unserer Schreibwerkstattkinder etwas umschauen möchte, kann auch  hier klicken.

Glückwunsch

Am 12. November 2005 stellten die Gewinner des europäischen Literaturwettbewerbs 2005 das eben erschienene Buch "Begegnung" vor. An dem Wettbewerb der Jugend- Literatur- Werkstatt Graz hatten sich mehr als 500 Kinder und Jugendliche aus 17 Ländern beteiligt. Preisträgerin Ulrike Brykczynski las im Weißen Saal der Grazer Burg aus ihrer Geschichte "Kinder", mit welcher sie sich für die Veröffentlichung qualifiziert hatte. Die Schreibwerkstatt gratuliert herzlich!

Das größte Kinderbuch der Welt

... und die Schreibwerkstatt war dabei! Am Sonntag, den 19. Juni 2005 wurde in der Akademie der Künste anlässlich des 5. Berliner Bücherfests das größte Kinderbuch der Welt hergestellt: Buchbinder trugen 800 zum Teil doppelseitig beschriebene und bemalte Blätter im Format DIN A1 zum Thema "Mein Berlin" zusammen, machten einen Einband und banden alles zusammen.

Dieses Buch wurde in einer kleinen Feier dem Berliner Stadtmuseum übergeben. Mit dabei war der Schriftsteller Paul Maar, der die erste Seite des Buchs gestaltete. Zuerst wird das zentnerschwere Werk ab dem 27. Juni für vier Wochen im Foyer des Roten Rathauses ausstellt, danach ist es im Stadtmuseum (Abteilung Kindheit und Jugend) zu sehen. Die Schreibwerkstatt beteiligte sich mit zwei Blättern an dem Projekt. Es ist eine Gemeinschaftsarbeit der Jugendkunstschule Atrium und ihrer polnischen Austauschschule in Mielno. Die polnischen Schüler zeichneten Berliner Sehenswürdigkeiten, die deutschen Kinder ließen sich Zungenbrecher und Elfchen dazu einfallen, wie z.B. dieses:

groß
immer beliebt
die Stadt Berlin
viele Menschen wohnen dort
aufregend

Ulrike

Weitere Kostproben finden Sie hier.

DIES UND DAS
FRISCH AUS DEM TINTENFASS

Die diesjährige Lesung der Schreibwerkstatt AG am 7. Juni 2005 im Literaturcafe stand unter dem Motto "Dies und das aus dem Tintenfass". 12 Mädchen und Jungen brachten ihre Geschichten, Zungenbrecher und Gedichte zu Gehör, welche in diesem Schuljahr entstanden waren. Das aufmerksam lauschende Publikum geizte nicht mit Beifall und war begeistert von der Qualität der Texte, die Kinder aus dem Tintenfass zaubern können.



MACHmit! Museum

Am 10. Mai 2005 besuchten wir die Museumsdruckerei des MACHmit! Museums Prenzlauer Berg. Die Druckerei spielt im MACHmit! Museum eine wichtige Rolle: Alles was mit Sprache zu tun hat - vom Geschichten erzählen, über Vorlesen bis zum Schreiben - ist ein Schwerpunkt dieses Museums. Nach einer interessanten Einführung in die Geschichte des Buchdrucks wurden Gedichte erfunden, im Bleisatz gesetzt und gedruckt. Das hat allen viel Spaß gemacht!

 
Wieder haben Kinder der Schreibwerkstatt-AG die Nasen vorn: Aus hunderten von eingesandten Geschichten zum Erzählbild von Manuela Olten in der Zeitschrift "Der BUNTE HUND" wählte die Redaktion die Geschichten von Alexandra und Ulrike aus und veröffentlichte sie in der Ausgabe Nr. 70. Lest selber, es lohnt sich!

Copyright: Verlag Beltz & Gelberg, Weinheim Basel 2005

 

Alexandra und Ulrike von der Schreibwerkstatt-AG beteiligten sich an einem Dichtwettstreit des Labyrinth Kindermuseums. Sie schrieben Gedichte und Limericks zur Ausstellung "Tutmirgut" - und gewannen je einen ersten Preis!

Ebenso erfolgreich waren sie und Henriette beim Literaturwettbewerb der österreichischen Jugend-Literatur-Werkstatt mit ihren Texten zum Thema "Begegnung". Sie freuen sich schon auf eine Woche Schreibzeit während der Sommerferien in Graz! Auch Sophie qualifizierte sich - für eine Schreibzeit am Bodensee.

 

So hieß ein Wettstreit, den die Schreibwerkstatt-AG ausgelobt hatte. Gesucht wurden lustige Schweinegedichte in acht Zeilen, die alle mit "Es war einmal ein Schwein" beginnen.

Nun tagte die Kinderjury und vergab vier Preise - leicht war die Auswahl nicht!

1. Preis Jenny und Maike vom FIPP- Schülerklub Pankow
2. Preis: Josephin vom FIPP- Schülerklub Pankow
3. Preis: Sonja Schrader

Allen Gewinnern herzlichen Glückwunsch und allen Einsendern besten Dank für die vergnüglichen Reime. und Zeichnungen, an denen die Jury viel Spaß hatte.

Hier eine Auswahl der prämierten Gedichte:


Bild von Josephine (14)

Es war einmal ein Schwein,
das war ganz klitzeklein.
Es jammerte von früh bis spät,
was es gern alles machen tät:
Hochsprung, Weitsprung, Hürdenlauf-
es träumte gar vom Autokauf!
Doch ach, es war so klitzeklein,
drum ließ es all die Sachen sein.

Jenny (10)

Es war einmal ein Schwein,
das war sehr faul und klein.
Hausaufgaben konnt's nicht leiden,
wollt' gern jede Arbeit meiden.
Sollte es 'nen Aufsatz schreiben,
ließ es das gleich lieber bleiben.
Alles fand es viel zu schwer.
Bleibt's halt dumm, na bitte sehr!

Maike (13)

Es war einmal ein Schwein,
das wollt' nichts anderes sein.
Im Dreck rumwühlen fand es schön,
war immer schmuddlig anzusehn.
Da traf es eine Schweinefrau,
eine ganz süße, hübsche Sau.
Seitdem wäscht täglich sich das Schwein,
auch seine Ferkel sind sehr rein.

Josephin (14)

[ATRIUM]